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Sockenrechner: Socken stricken mit deinem Strickplan
Gib deine Maschenprobe, deinen Fußumfang und deine Fußlänge ein – der Rechner sagt dir, wie viele Maschen du anschlägst, wie du die Käppchenferse und den Zwickel strickst, wann die Bandspitze beginnt und wie sie abgenommen wird.
Richtwerte für Socken von oben mit Käppchenferse und Bandspitze. Zwischendurch anprobieren.
So rechnet der Sockenrechner
Der Rechner geht von einer klassischen Socke von oben aus: Bündchen und Schaft in Runden, dann eine Käppchenferse mit Fersenwand, Zwickel und Fuß, zum Schluss eine Bandspitze.
- Anschlag: Fußumfang × Maschen pro cm, minus etwa 10 % Negativ-Ease, auf eine durch 4 teilbare Zahl gerundet – damit sich die Maschen gleichmäßig auf vier Nadeln verteilen.
- Fersenwand: über die Hälfte der Maschen, in Reihen hin und zurück. Du strickst so viele Reihen, wie die Ferse Maschen hat. Strickst du die Randmaschen als Knötchenrand (erste und letzte Masche jeder Reihe rechts), entsteht an jeder Seite pro zwei Reihen ein Knötchen – daraus nimmst du später die Zwickelmaschen auf.
- Käppchen: Die Fersenmaschen werden in drei Teile geteilt. Geht die Zahl nicht auf, bekommt das mittlere Drittel die übrigen Maschen. Am Ende bleiben die Maschen des mittleren Drittels übrig.
- Zwickel: Aus den Randmaschen beider Seiten nimmst du Maschen auf und nimmst danach in jeder 2. Runde je eine Masche an beiden Seiten ab, bis wieder die Anschlagzahl erreicht ist.
- Bandspitze: In jeder Abnahmerunde nimmst du 4 Maschen ab – an beiden Seiten von Ober- und Unterseite. Zuerst in jeder 2. Runde, bis etwa die Hälfte der Maschen übrig ist, danach in jeder Runde, bis noch 8 Maschen übrig sind. Diese ziehst du zusammen oder nähst sie im Maschenstich zu.
Aus deiner Rundenzahl pro Zentimeter berechnet der Rechner, wie lang die Spitze wird. Der Fuß ist fertig für die Spitze, wenn er ab der hinteren Fersenkante gemessen deine Fußlänge minus Spitzenlänge erreicht.
Richtig messen
- Maschenprobe in Runden: Socken werden in Runden gestrickt, und viele stricken in Runden fester. Miss deshalb eine in Runden gestrickte Probe – Hilfe gibt der Maschenprobe-Rechner.
- Fußumfang: an der breitesten Stelle über den Ballen, locker, ohne einzuschnüren.
- Fußlänge: von der Ferse bis zur Spitze des längsten Zehs, am besten im Stehen auf einem Blatt Papier.
Mit klassischem 4-fädigem Sockengarn und etwa 30 Maschen auf 10 cm landest du meist bei 60 Maschen für Damensocken und 64 bis 72 Maschen für Herrensocken. Mehr dazu im Ratgeber Socken stricken: Maschen berechnen.
Tipps für gut sitzende Socken
- Zwischendurch anprobieren: Die Socke lässt sich ab der Ferse jederzeit überziehen. So merkst du rechtzeitig, ob der Fuß lang genug ist.
- Hoher Spann: Wenn die Socke über dem Spann spannt, nimm beim Zwickel ein paar Maschen mehr auf oder nimm die Zwickelmaschen nur in jeder 3. Runde ab.
- Garnmenge: Für ein Paar Damensocken reichen meist 100 g Sockengarn – deine Menge prüfst du im Wollmengen-Rechner.
Häufige Fragen
Wie viele Maschen brauche ich für Socken?
Fußumfang mal Maschen pro Zentimeter, davon etwa 10 % abziehen und auf eine durch 4 teilbare Zahl runden. Bei 30 Maschen auf 10 cm und 22 cm Fußumfang sind das 60 Maschen – die typische Zahl für Damensocken.
Wie viele Reihen hat die Fersenwand?
So viele Reihen, wie die Ferse Maschen hat – bei 60 Maschen Anschlag also 30 Reihen über 30 Fersenmaschen. Mit Knötchenrand entstehen dabei an jeder Seite 15 Randmaschen, aus denen du später den Zwickel aufnimmst.
Wann beginne ich mit der Bandspitze?
Wenn der Fuß, ab der hinteren Fersenkante gemessen, deine Fußlänge minus Spitzenlänge erreicht hat. Die Spitzenlänge berechnet der Rechner aus deiner Rundenzahl pro Zentimeter – bei Damensocken sind es meist etwa 5 cm.
Gilt der Rechner auch für Socken von der Spitze aus?
Die Maschenzahl kannst du übernehmen. Die Anleitung für Ferse und Spitze ist aber für Socken von oben geschrieben – bei Toe-up-Socken strickst du Spitze und Ferse anders.