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Garnbedarf berechnen: Wie viel Wolle für dein Projekt?

Zu wenig Garn mitten im Projekt – und die Nachbestellung hat einen anderen Farbton. Mit einer kurzen Rechnung vermeidest du genau das.

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Worauf es ankommt: die Lauflänge

Wie viel Wolle du brauchst, misst man nicht in Gramm, sondern in Metern. Auf jeder Banderole stehen das Gewicht eines Knäuels (z. B. 50 g) und die Lauflänge (z. B. 125 m). Zwei gleich schwere Knäuel können sehr unterschiedlich weit reichen: dünnes Sockengarn hat oft 200–230 m pro 50 g, dickes Bulky-Garn nur 50–80 m. Deshalb rechnest du immer mit Metern – und teilst den Gesamtbedarf am Ende durch die Lauflänge eines Knäuels.

Richtwerte für gängige Projekte

Als grobe Orientierung (mittelstarkes Garn, Erwachsenengröße):

Den genauen Wert für dein Projekt und deine Garn-Lauflänge rechnet dir der Wollmengen-Rechner in Knäueln und Metern aus.

Immer etwas Reserve einplanen

Garn wird in Farbpartien gefärbt. Kaufst du später ein Knäuel nach, kann die neue Partie sichtbar abweichen – besonders bei größeren Flächen fällt das auf. Plane deshalb rund 10 % Reserve ein und kauf alles aus einer Partie. Lieber ein Knäuel zu viel als ein sichtbarer Farbsprung im fertigen Stück.

Häkeln braucht mehr

Beim Häkeln liegen die Maschen dichter als beim Stricken – für dieselbe Fläche brauchst du oft etwas mehr Garn. Nimm die Richtwerte als Untergrenze und plane beim Häkeln etwas mehr ein.

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